Oliver Meyer

Oliver Meyer

Freitag, 29 Juni 2018 08:30

Entschieden zufrieden!

Entschieden zufrieden!

 

Habt ihr es auch schon gemerkt? Die Unzufriedenheit um uns herum wächst. Unzufriedenheit mit der weltpolitischen Lage, mit der wirtschaftlichen Situation, mit der Regierung, vielleicht mit der Situation am Arbeitsplatz, bis hin zur Unzufriedenheit mit der Unzufriedenheit der Anderen.

Leider hat Unzufriedenheit die Eigenschaft, „ansteckend“ zu sein und sich auszubreiten. Wenn wir nicht aufpassen, kann sie auch uns infizieren. Die Auswirkungen sind gravierend: Unzufriedenheit nimmt uns den Frieden, sie stiehlt unsere Freude, macht uns unglücklich und wirkt sich auf unser Zeugnis für den Herrn aus.

Was werden unsere Mitmenschen denken, wenn wir ihnen von unserem wunderbaren Erlöser erzählen, der uns alles gibt, was wir benötigen (Eph. 1,3; 2 Pet. 1,3) und wir dann unzufrieden durch unser Leben gehen?

Anstatt der Unzufriedenheit nachzugeben, sollten wir Zufriedenheit ausstrahlen. Dabei ist es wichtig, dass wir im Kopf behalten, dass Zufriedenheit, genau wie Unzufriedenheit, nicht primär von unseren Umständen abhängig ist, sondern eine Sache unseres Willens ist. Wir haben die Wahl! Es gibt Gläubige, die objektiv gesehen durch wirklich schwere Zeiten gehen und dennoch Zufriedenheit und Freude ausstrahlen und umgekehrt.

Es ist interessant, wie hoch Paulus die Zufriedenheit bewertet, wenn er in 1 Tim. 6,6 schreibt: „Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn.” Nicht Gottseligkeit allein, sondern Gottseligkeit mit Genügsamkeit“ (oder Zufriedenheit) ist großer Gewinn. Das schreibt er im Zusammenhang mit einer Warnung vor falschen Propheten, die meinten Gewinn aus dem Evangelium schlagen zu können. Aber echter (geistlicher) Gewinn besteht in der Verbindung von Gottseligkeit mit Zufriedenheit.

Wenn ich also erkannt habe, wie wichtig dem Herrn meine Zufriedenheit ist, was soll ich dann tun? Es ist ein erster Schritt, wenn ich meine Unzufriedenheit, im Spiegel von Gottes Wort, erkenne. Als nächstes soll ich meine Unzufriedenheit bekennen und mich, mit Gottes Hilfe für Zufriedenheit entscheiden. Zufriedenheit ist wie vieles, eine Sache des geistlichen Wachstums. Wenn wir uns immer wieder gegen die Unzufriedenheit und für die Zufriedenheit entscheiden, werden wir bald mit Paulus sagen können:

...ich habe gelernt, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein. (Phil 4,11).

 

 

 

Donnerstag, 08 März 2018 21:29

GENESIS GIBT ANTWORTEN

"Schöpfung und Evolution" hieß das Thema über das Dr. Terry Mortenson von "Answers in Genesis" (USA) ("Antworten in Genesis") am Montag Abend in unserer Gemeinde sprach. Die hohe Besucherzahl zeigte, wie relevant und brisant das Thema in der heutigen Zeit ist: Die Reihen waren nicht nur mit Erwachsenen gefüllt - auch viele Schüler interessierten sich für "Answers".

 

Viele Folien, die während des Vortrags in Englisch mit deutscher Simultanübersetzung gezeigt wurden, verdeutlichten, welche Auswirkungen die grundlegend verschiedenen Fundamente von der Evolutionstheorie im Gegensatz zur Schöpfung im Leben eines Menschen haben. Sehr eindrucksvoll hat Dr. Mortenson die biblische Beweisführung anhand der ersten elf Kapitel im 1. Buch Mose herausgearbeitet.

-> Den Vortrag anhören

Montag, 30 November -0001 00:00

Trinkst du genug?

Mir war schon lange klar, dass ich nicht genug trinke. Also habe ich vor etwa zwei Jahren begonnen, erst eine Flasche Wasser zu trinken, bevor ich meinen Morgenkaffee genieße.

Warum ist es so wichtig, dass wir ausreichend trinken? Weil unser Körper zu über 50% aus Wasser besteht und er deshalb viel Flüssigkeit benötigt, um zu funktionieren und leistungsfähig zu bleiben. Ein leichter Flüssigkeitsmangel kann bereits Beschwerden, wie Kopfschmerzen, trockene Haut und Müdigkeit verursachen. In schweren Fällen kann er zu ernsthaften Problemen bis hin zum Tod führen. Offenbar ist dabei unser Durstgefühl nicht der beste Indikator. Wenn wir durstig sind, ist bereits ein Flüssigkeitsmangel entstanden.

Vor diesem Hintergrund ist es interessant, dass unser Herr Jesus genau das Bild des Durstes gebraucht, um unser geistliches Bedürfnis zu beschreiben. Damit sind wir alle gut vertraut. Deshalb ist dieses Bild auch so effektiv. Das wird besonders deutlich im Gespräch unseres Herrn Jesus mit der Frau am Brunnen. Sie hatte versucht, ihren geistlichen Durst auf eigene Weise zu stillen – durch die Beziehung zu verschiedenen Männern. Und offenbar war sie sich ihres geistlichen Durstes nicht einmal bewusst. Zudem hatte sie mehrere wichtige Wahrheiten in Bezug auf den Herrn nicht verstanden: Wer Jesus ist, was er ihr anbot und wie sie es erhalten konnte.

Wenn du die Gabe Gottes kenntest und wüsstest, wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken! So hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. (Joh. 7,10)

Am Ende des Abschnitts kommt das Gespräch auf den Messias (V. 25) und Jesus sagt: „Ich bin es, der mit dir redet“. In diesem Moment werden die geistlichen Augen der Frau geöffnet, sie erkennt ihren geistlichen Durst und nimmt Jesus als ihren Erlöser an. Der Text sagt es zwar nicht ausdrücklich, aber das Zeugnis der Frau und dessen Auswirkung zeigt, dass sie tatsächlich bekehrt war.

Wie wunderbar, wenn ein Mensch sein geistliches Bedürfnis erkennt und Jesus annimmt. Aber dieser Abschnitt ist nicht nur relevant für Ungläubige. Auch wir Gläubige haben tiefe geistliche Bedürfnisse, die nur unser Herr Jesus stillen kann, denn er ist das „Lebendige Wasser“. Leider spüren wir diesen Durst nicht immer und ähnlich wie bei unserem körperlichen Durst, manchmal viel zu spät. Oft versuchen wir auch unseren Durst mit anderen Dingen zu stillen. Möglichkeiten dazu gibt es viele.

Sicherlich ist die Errettung der Frau am Brunnen wichtig. Aber die zentrale Wahrheit dieses Abschnitts ist, dass Jesus Christus unsere tiefen geistlichen Bedürfnisse stillen möchte. Dabei geht es nicht darum, dass Jesus uns das Wasser gibt, ER IST das „lebendige Wasser“. So wie unsere Körper ausreichend Wasser benötigen, brauchen wir Jesus ausreichend in unserem Leben.

Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! (Joh. 7,37)

 

 

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