Sonntag, 20 Mai 2018 19:09

NBS-Konferenz in Pfungstadt 10. - 12. 05.2018

von

Endlich halte ich das detaillierte Programm der NBS-Konferenz mit den verschiedenen Seminaren in den Händen – und kann mich nicht entscheiden. Es gibt kein Thema, das mich nicht interessiert. Oliver und Kathrin Meyer halten beide interessante Seminare, aber von unserem Pastorenehepaar kann ich auch zuhause lernen, da muss ich hier niemandem einen Seminarplatz wegnehmen. Als ich an der Reihe bin, mich einzutragen, wurde mir die Entscheidung bereits leichter gemacht, da einige Listen schon voll sind. Kein Wunder, bei über 400 Teilnehmern... Und alle haben das Anliegen, ihre Geschwister in der Seelsorge zu unterstützen. Was für ein Segen!

Die NBS-Konferenz in Pfungstadt war dieses Jahr mit dem Thema „Biblische Seelsorge & Krankheit“ sehr medizinisch ausgerichtet. Die beiden Hauptredner aus den USA, Dr. Charles Hodges und Dr. Dan Wickert sind beide ausgebildete, sehr erfahrene Seelsorger und eben auch Ärzte. In den Hauptvorträgen und in einigen Seminaren ging es um medizinische Hintergründe einiger Krankheitsbilder und deren Behandlung, sowie die aktuelle Studienlage zu medikamentöser Therapie. Selbstverständlich nur zum besseren Verständnis der Situation von Ratsuchenden, die eine dementsprechende Diagnose erhalten haben und keinesfalls zu eigenen „Therapieversuchen“. In jedem Fall hochinteressant und durch Fallbesprechungen sehr anschaulich und kurzweilig! Alle Vortragenden standen unermüdlich für Fragen zu Verfügung, teilweise sogar mit Übersetzer.

Die Geschwister der gastgebenden Gemeinde in Pfungstadt hatten wirklich alles großartig organisiert, von der Technik über das Essen, bis hin zu den Übernachtungsmöglichkeiten! Die Konferenz war auf so vielen Ebenen ein echter Segen, weit über die Weitergabe von Informationen und Ausbildung hinaus!

Beim Abschlussvortrag setze ich mich neben zwei junge Frauen, eine der beiden schaut auf mein Namensschild und lacht. Wie sich herausstellt, heissen die beiden mit Vornamen auch Rebecca. Drei Rebeccas nebeneinander, daraus folgt selbstverständlich ein sehr nette Unterhaltung. Eine von vielen, die ich in diesen Tagen mit mir bis dahin fremden Geschwistern hatte und die ich auch aus dieser Konferenz mit nach Hause nehme.

Jetzt warte ich auf die bestellten CDs, damit ich mir die Vorträge, in die ich nicht gehen konnte, doch noch anhören kann.

 Gott sei Dank und Ehre, der uns dazu berufen hat, uns umeinander zu kümmern und uns dazu auch zurüstet

 

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